Viele digitale Lösungen entstehen nicht deshalb, weil jemand unbedingt noch eine neue App entwickeln möchte.
Sondern weil im Arbeitsalltag irgendwann die Frage auftaucht:
„Geht das nicht einfacher?“
Genau daraus ist meine neue Web-App Projektzeiten entstanden.
Die Ausgangslage war typisch für viele kleinere Handwerksbetriebe: Mitarbeiter sind auf unterschiedlichen Baustellen unterwegs, Arbeitszeiten müssen Projekten und Tätigkeiten zugeordnet werden und im Büro sollen die Daten anschließend möglichst unkompliziert ausgewertet werden.
Dazu kommt ein weiteres Thema, das im Alltag schnell über WhatsApp, Notizzettel oder Zuruf läuft: Material, das auf einer Baustelle benötigt wird.
Die Idee hinter Projektzeiten war deshalb von Anfang an nicht, möglichst viele Funktionen unterzubringen.
Sondern einen einfachen Ablauf zu schaffen:
Auf der Baustelle erfassen. Im Büro verwalten und auswerten.
Zeiterfassung direkt am Smartphone
Mitarbeiter öffnen die Web-App auf ihrem Smartphone, wählen Projekt und Tätigkeit aus und starten den Timer.
Nach Abschluss wird die Zeit gestoppt. Bereits erfasste Zeiten können eingesehen und – sofern notwendig – korrigiert oder nachgetragen werden.
Dabei bleibt die Oberfläche bewusst kompakt.
Ein Mitarbeiter muss nicht durch eine umfangreiche Verwaltungssoftware navigieren, sondern sieht hauptsächlich das, was für den eigenen Arbeitsalltag relevant ist.
Projekte und Baustellen zentral verwalten
Im Büro steht eine eigene Verwaltungsoberfläche zur Verfügung.
Dort können unter anderem Projekte angelegt, Mitarbeiter zugewiesen und Projektdaten wie Projektnummer, Kunde, Ort oder Status gepflegt werden.
Das Dashboard zeigt außerdem laufende Timer sowie die Stunden des aktuellen Tages und der Woche.
So lässt sich schnell erkennen, was gerade im Betrieb passiert.
Arbeitszeiten sinnvoll auswerten
Die erfassten Zeiten können nach Zeitraum, Mitarbeiter, Projekt oder Tätigkeit gefiltert werden.
Interessant wird das vor allem bei der Projektauswertung.
Hier lässt sich beispielsweise nachvollziehen:
- wie viele Stunden insgesamt für ein Projekt angefallen sind,
- welche Mitarbeiterrollen beteiligt waren,
- wie sich die Zeit auf Tätigkeiten wie Arbeit oder Regie verteilt.
Die Auswertungen können anschließend als PDF gespeichert werden.
Materialbedarf direkt von der Baustelle melden
Während der Entwicklung kam ein weiterer Punkt hinzu, der für den praktischen Einsatz besonders interessant ist: die Materialverwaltung.
Materialien können zentral angelegt und Kategorien zugeordnet werden.
Die Mitarbeiter wählen direkt beim Projekt aus, welches Material benötigt wird. Je nach Material kann zusätzlich eine Menge und Einheit angegeben werden.
Das Büro sieht offene Anforderungen, kann sie bearbeiten und anschließend als erledigt markieren.
Damit entsteht neben der Zeiterfassung ein einfacher Kommunikationsweg zwischen Baustelle und Büro.
Keine klassische App-Installation notwendig
Projektzeiten läuft als Webanwendung direkt im Browser.
Auf unterstützten Smartphones kann die Anwendung zusätzlich auf dem Startbildschirm abgelegt und anschließend ähnlich wie eine klassische App geöffnet werden.
Für den Betrieb bedeutet das: keine App-Store-Installation und eine zentrale Anwendung für Smartphone und Büro.
Warum ich solche Projekte spannend finde
Projektzeiten zeigt für mich sehr gut, wo individuelle Webentwicklung besonders sinnvoll sein kann.
Nicht jeder kleinere Betrieb braucht eine große Branchenlösung mit dutzenden Modulen.
Manchmal ist eine schlanke Anwendung, die genau auf einige wenige tägliche Abläufe abgestimmt ist, deutlich näher an der tatsächlichen Arbeit.
Und genau solche Lösungen entwickle ich gerne:
Nicht Digitalisierung um der Digitalisierung willen – sondern Werkzeuge, die einen konkreten Arbeitsablauf einfacher machen.
Projektzeiten wird aktuell speziell für den Einsatz in Handwerksbetrieben weiterentwickelt.
Mehr zur Web-App und den aktuellen Funktionen:
https://mk-newmedia.at/projektzeiten/
Mich würde interessieren:
Wie wird die Zeiterfassung bei euch im Betrieb aktuell gelöst – App, Branchensoftware, Excel oder noch klassisch auf Papier?



