Der Tannheimer Radmarathon ist jedes Jahr ein besonderes Highlight. 214 Kilometer und rund 3.500 Höhenmeter sprechen für sich — eine lange, anspruchsvolle Runde, bei der man sich die Kräfte gut einteilen muss. Dieses Mal hat für mich fast alles gepasst: starke Beine, gute Gruppen, perfektes Wetter, meine bisher schnellste Zeit und am Ende Platz 131.

Für mich war es bereits der vierte Start beim Tannheimer Radmarathon. Und nachdem ich bei drei meiner bisherigen Starts Regen erwischt hatte, war das Wetter heuer fast schon ungewohnt perfekt: endlich Sonne, angenehme Temperaturen und beste Bedingungen für einen langen Tag am Rennrad.

Der Rennbeginn war schnell. Von Anfang an wurde ordentlich Tempo gemacht, und man musste konzentriert bleiben, um gut im Feld mitzuschwimmen. Gerade bei einem so langen Rennen ist das immer ein Balanceakt: nicht zu viel investieren, aber auch keine gute Gruppe verlieren.

Die Strecke hatte wie immer alles, was einen Radmarathon ausmacht: lange Anstiege, schnelle Abfahrten, schöne Landschaft und einige Momente, in denen man sich fragt, warum man sich das eigentlich antut. Aber genau das gehört dazu. Mit jedem Kilometer wurde klarer, dass heute eine richtig gute Zeit möglich ist.

Nach rund 6,5 Stunden war ich im Ziel. 214 Kilometer, 3.500 Höhenmeter, Platz 131 — und meine schnellste Zeit beim Tannheimer Radmarathon. Damit bin ich richtig zufrieden.

Ein großes Lob geht auch an die Organisation. Der Tannheimer Radmarathon war wieder top vorbereitet, die Strecke sehr gut abgesichert und die Stimmung entlang der Runde richtig motivierend. Besonders der für den Verkehr gesperrte Riedbergpass macht dieses Rennen zu etwas Besonderem. Für mich bleibt es eines der schönsten Events in der Region.

Am Ende war es ein perfekter Renntag: schneller Beginn, super Wetter, ideale Temperaturen und ein Ergebnis, über das ich mich sehr freue.